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Warum gibt es in Ländern mit hohem Milchkonsum höhere Krebs- und Osteoporose raten? Gibt es einen Zusammenhang?
Diese Frage wurde gestellt von: Ivan aus Lehrte

In Ländern mit hohem Milchkonsum gibt es auch überproportional viele Nobelpreisträger – gibt es da vielleicht einen Zusammenhang? Zum Artikel

Ein genereller Zusammenhang zwischen Krebs oder Osteoporose und hohem Milchkonsum konnte wissenschaftlich bisher nicht bewiesen werden. Das Max Rubner-Institut hat 2014 eine Studie herausgebracht, in der es den Zusammenhang zwischen Milch und verschiedenen Krankheiten bewertet. Es kommt zu folgendem Ergebnis:

Epidemiologische Daten deuten darauf hin, dass der übliche Verzehr von Milch und Milchprodukten bezüglich des Risikos für verschiedene Krankheiten entweder neutral ist oder mit einem geringeren Erkrankungsrisiko assoziiert ist (z. B. KVE, Bluthochdruck, Diabetes). Lediglich für Prostatakrebs geht ein sehr hoher Verzehr mit einem erhöhten Risiko einher. (S. 33)

Zur Studie geht es hier: Ernährungsphysiologische Bewertung von Milch und Milchprodukten und ihren Inhaltsstoffen.

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