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Gegenfrage: Was sagt die Anzahl der Tiere in einem Betrieb über die Haltungsbedingungen aus? Nicht die Anzahl der Tiere ist entscheidend, sondern die Haltungs­bedingungen, wie z. B. ausreichend Liegeplätze, die Möglichkeit zu Bewegung und Kontakt mit anderen Tieren, gute Luft und Lichtverhältnisse sowie eine ausgewogene Fütterung.

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Kleinere Betriebe unterhalb einer gewissen Größe können oft nicht rentabel genug wirtschaften und die angespannte Preissituation nicht überleben.

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Zum einen bei kranken Tieren, wenn es notwendig ist – klar. Die Milch von behandelten Kühen darf dann auch für eine vorgeschriebene Zeit nicht verkauft werden – auch klar.
Zum anderen bekommen viele Kühe in den letzten Wochen vor der Geburt eines Kalbes Antiobiotika verabreicht, wenn sie „trockengestellt“ werden.

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Eine Kuh mit hoher Milchleistung braucht eine besonders gute Haltung und Betreuung, ähnlich einer Hochleistungssportlerin. Denn nur gesunde Kühe können hohe Leistungen bringen. Daher ist jeder Landwirt bestrebt, dass es seinen Tieren so gut wie möglich geht – er möchte ja schließlich Gewinn erwirtschaften.

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Ohne Kalb keine Milch – daher müssen Kühe immer wieder Kälber bekommen, um Milch geben zu können. In den meisten Betrieben wird das Kalb innerhalb von 24 Stunden von seiner Mutter getrennt. Je später die Trennung, desto stärker ist die Bindung und der damit verbundene Trennungsschmerz.

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Hörner bedeuten ein erhebliches Verletzungsrisiko für Menschen und auch für andere Kühe, z. B. bei Rangkämpfen. Daher werden die Hornansätze der Kälber in den ersten Lebenswochen verödet, es wird „enthornt“. Durch gezielte Züchtung wird versucht, die Notwendigkeit des „Enthornens“ zu reduzieren.

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Schwierig. Hierzu gibt es viele Studien und noch mehr verschiedene Berechnungswege bzw. –faktoren, die einbezogen werden. Zum Beispiel, dass Milch ein hochwertiges Nahrungsmittel und unser Standort gut geeignet für die Milchviehhaltung ist.

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Insgesamt hilft es uns sehr, wenn man der Milch treu bleibt und weiterhin Milchprodukte kauft! Schön wäre es auch, Milchprodukte IMMER zu kaufen – und nicht vor einer angekündigten Preiserhöhung Milchprodukte auf Vorrat „zu bunkern“. Danke für diese Frage!

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Glyphosat ist ein zugelassenes Pflanzenschutzmittel und darf somit auch von uns eingesetzt werden. Die Anwendung auf Dauergrünland ist aber ohnehin eingeschränkt. Ein Übergang von Glyphosat aus Futtermitteln in die Milch wurde bisher nicht nachgewiesen (Bundesinstitut für Risikobewertung), was auch durch zahlreiche Untersuchungen  der Milchwirtschaft bestätigt wird. Wenn Du mehr wissen möchtest, das Bundesinstitut hat auch […]

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Keine Ahnung – davon habe ich noch nie gehört. Da frag am besten mal denjenigen, bei dem Du das gesehen hast. Oder denjenigen, der Dir das erzählt hat. Mir fällt kein einziger Grund ein – weil es keinen Grund dafür gibt!

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